März 19, 2017

Sprachen der Liebe

Liebessprachen

Anerkennung

Mit der Liebessprache der Anerkennung geht man besonders auf, wenn man Bestätigung bekommt. So können es Komplimente sein zum Aussehen, zu getaner Arbeit, zu Ideen oder allen anderen Bereichen. Ist die Anerkennung die Muttersprache, so benötigt man Zuspruch in schwierigen Situationen, Lob bei gemeisterten Aufgaben (auch Lob für Kleinigkeiten, wie den gemachten Abwasch, die Pünktlichkeit oder ähnlichem) und Zeichen der Anerkennung. Darunter Sätze wie "Du bist mir wichtig.", "Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.", "Das kannst du wirklich am besten." lassen den Pegel des Liebestanks steigen. 

 

Wenn dein Partner oder deine Partnerin die Liebessprache der Anerkennung spricht:

  • Mache ihm/ihr Komplimente.
  • Zeige (und sage auch), dass du stolz auf sie/ihn bist.
  • Rede vor anderen Leuten positiv über sie/ihn (auch wenn die bessere Hälfte es mitbekommt)

Zweisamkeit

Ein bisschen Quality Time miteinander verbringen. Wertvolle Stunden zu zweit beschreiben die Zweisamkeit. Spricht man die Liebessprache der Zweisamkeit ist die Zeit, die man sich mit dem Partner teilt sehr wertvoll. Tiefe Gespräche, wahres Interesse an der Person und ein wohliges Gefühl, wenn sich der oder die Partner*in in der nähe befindet zeichnet diese Sprache aus. Wenn der Partner oder die Partnerin die Sprache spricht, versuche die Momente mit ihm oder ihr zu teilen. Dabei ist es oft weniger wichtig was ihr macht. Sondern, dass ihr es zusammen macht.

 

Wenn dein*e Partner*in die Liebessprache der Zweisamkeit spricht:

  • Nehmt euch öfter Zeit zu zweit und erlebt etwas zusammen.
  • Unterhaltet euch lange. Ein ehrliches Interesse an der Person füllt den Liebestank.
  • Unterbreche deine*n Partner*in nicht beim reden und höre genau hin, was er*sie dir mitteilen will.

Geschenke

Der Name ist Programm. Geschenke lassen das Herz der Menschen höher schlagen, welche diese Liebessprache sprechen. Es muss nicht immer etwas teures sein. Kleine Aufmerksamkeiten und Überraschungen sind ebenso Teil dieser Sprache wie die großen Geschenke. Dabei rücken Anlässe wie der Geburtstag, Jahrestag oder Weihnachten auch näher in den Fokus dieser Sprache und gewinnen an Wichtigkeit. Menschen, die diese Sprache sprechen wissen oft intuitiv, was das richtige Geschenk für die bessere Hälfte ist. Sie stecken aber auch viele Gedanken in diese und oft kommen die Geschenke vom Herzen. Gleichsam freuen sie sich auch darüber, wenn die Geschenke, die sie bekommen auch von Herzen kommen. Wenn du deinem*r Partner*in etwas schenkst, das er oder sie sich in diesem Moment wünscht, fühlt er*sie sich besonders geliebt.

Wenn dein*e Partner*in die Liebessprache der Geschenke spricht:

  • Mache ihm oder ihr öfter kleine Aufmerksamkeiten.
  • Informiere dich, was sie oder er sich gerade wünscht und versuche es zu besorgen.
  • Lass sie oder ihn spüren, dass du dir Gedanken bei deinen Geschenken machst.

Zärtlichkeit

Die Liebessprache der Zärtlichkeit drückt sich in Berührungen aus. Händchen halten, Umarmungen, Küssen usw. Das alles füllt den Liebestank der Zärtlichkeit aus. Spricht die Partnerin oder der Partner die Liebessprache der Zärtlichkeit so brauch er viel körperliche Zuneigung. Auch wenn es ihr oder ihm schlecht geht, kann eine Umarmung mehr wert sein als die besten Aufmunterungen oder Geschenke. Schwierig ist es bei dieser Liebessprache mit Fernbeziehungen. Zwar kann man mit sprachlichen Mitteln die Zärtlichkeit simulieren ("fühle dich gedrückt" bspw.), einen Ersatz, der die Zärtlichkeit ohne Körperkontakt ersetzt ist jedoch wohl schwierig zu finden.

Wenn dein*e Partner*in die Liebessprache der Zärtlichkeit spricht:

  • Nimm ihre oder seine Hand in der Öffentlichkeit.
  • Überrasche sie oder ihn mit einer Umarmung.
  • Suche auch unter anderen Menschen ihre oder seine körperliche Nähe auf.

Unterstützung

Die Hilfe, die der Partner oder die Partner*in anbietet wird in der Liebessprache der Unterstützung als Liebe aufgenommen. Lapidare Dinge, welche auf den ersten Blick für viele nicht als Akt der Liebe erkennbar sind gehören dazu. Dabei kann es der Haushalt oder der Einkauf sein den man erledigt. Noch besser ist es, wenn man es freiwillig macht und wenn man dem Partner oder der Partnerin etwas abnimmt, was eigentlich seine oder ihre Aufgabe gewesen wäre. Auch kleine Achtsamkeiten, wie das Tragen der Tasche oder das Anbieten von Hilfe, wenn er oder sie etwas zu erledigen hat, füllt den Liebestank. Machen geht in diesem Fall über das Reden.

 

Wenn dein*e Partner*in die Liebessprache der Unterstützung spricht:

  •  Mache dir Gedanken wie du ihr oder ihm bei ihren bzw. seinen Aufgaben unterstützen kannst.
  • Übernehme kleine Aufgaben und nimm ihr bzw. ihm damit Arbeit ab.
  • Schaue in Stresssituationen darauf, wie du helfen kannst und biete es direkt an.